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Mundgeruch


Rubrik K


Sollten Fragen offen bleiben stehen wir Ihnen gerne via email zur Verfügung. info@zahnzentrum.de 



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KARIES


Zahnfäule, verbreitetste Krankheit des Menschen, Zerstörung des Zahnhartgewebes, 4 Faktoren werden für die Karies verantwortlich gemacht (können zusammenwirken oder auch getrennt):

 

Bakterien Substrat für die Bakterien (z.B. ZUCKER)  Zeit (lange Einwirkung von 1. und 2.)  Zahnbeläge (durch mangelhafte Zahnpflege) 

KARIESTESTS


Bestimmung des Kariesrisikos (der einzelnen Bakterienarten und -konzentrationen) durch einen Abstrich des Speichels. Diese Tests sind fragwürdig, da sie nicht die repräsentative Keimzahl wiedergeben


KAUFUNKTIONSSTÖRUNG


Störung des Zusammenspiels zwischen Ober- und Unterkiefer, den Muskeln, den Kiefergelenken oder dem Zusammenbeißen der Zähne


KAUKRAFT


die Kaukraft des Menschen beträgt bis zu 400 kg


KIEFERBRUCH


kann mannigfaltige Ursachen haben, z.B. durch Gewalteinwirkung, erschwertes Zahnziehen, große Zysten, Tumore oder Knochenentzündungen
Therapie: Fixierung durch einen Drahtschienenverband oder operativ mit kleinen Metallplatten und Schrauben


KIEFERGELENK


besteht aus dem Gelenkkopf (Caput mandibulae), welcher in die Gelenkgrube greift (Fossa mandibularis). Bei der Öffnungsbewegung gleitet der Gelenkkopf vor auf den Gelenkhöcker (Tuberculum articulare). Zwischen Gelenkkopf und der Grube befindet sich eine Gelenkscheibe (Discus articularis), die ebenfalls mit nach vorn gleitet. Zudem befindet sich in der Gelenkhöhle noch die Gelenkschmiere, die von einer Gelenkkapsel umgeben ist


KIEFERGELENKKNACKEN


knackendes Geräusch beim Mundöffnen oder -schließen, sollten sie dieses bemerken, ist ein Zahnarztbesuch ratsam


KIEFERHÖHLEN


liegen unter dem vorderen Wangenbereich und sind normalerweise mit Luft gefüllt. Befindet sich im Oberkiefer eine Entzündung an der Wurzelspitze, so kann diese Entzündung auch auf die Kieferhöhle übergreifen. Zumeist stellen sich dann allgemeine Krankheitszeichen, wie Fieber, Abgeschlagenheit, Schmerzen beim Vornüberbeugen ein. In diesem Falle sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Möglich wäre auch eine Entzündung der Kieferhöhle nach Zahnziehen oder Parodontose, sowie nach Unfällen


KIEFERKLEMME


Behinderung der Mundöffnung, bis zum völligen Verschluss

Ursachen: 

 

Veränderung der Kaumuskeln  Fortgeleitete Zahnentzündungen  durchbrechenden Weisheitszähne  Entzündung der Speicheldrüsen  Zusammenziehen von Narben innerhalb des Mundes  Kaumuskelkrampf  Tetanus / Wundstarrkrampf 

Therapie: Dehnungsübungen 


KIEFERORTHOPÄDIE


dient der Beseitigung von Zahnfehlstellungen zumeist im Kindesalter. Entweder mit abnehmbaren aktiven Geräten (nicht "Klammern" sondern "Platten") oder mit Hilfe von festsitzenden Geräten ("Brackets") die auf die Zähne mit lichthärtendem Kunststoff aufgebracht werden


KLAMMER


dienen der Halterung von Prothesen, häufig bildet sich in dem Bereich wo die Klammer aufliegt (besonders bei schlechter Mundhygiene) Karies Klammern werden von zahntechnischen Laboren angefertigt.


KOFFERDAM


elastisches Gummituch zur absoluten Trockenlegung. Dabei werden in das Gummituch Löcher gestanzt, durch die dann einzelne Zähne gezogen werden können. Der Zahnarzt sieht dann nur den durch das Loch gesteckten Zahn, der absolut trocken liegt, da ihn kein Speichel mehr erreichen kann. So kann zudem ein Verschlucken von Material (Nadeln / Amalgam) vermieden werden.


KORTISON


ursprünglich in der Nebenniere gebildetes Hormon, welches eine entzündungshemmende Wirkung hat. Heute wird meist synthetisch hergestelltes verabreicht.


KREUZBISS


im Normalfall ragen die Oberkieferzähne über die des Unterkiefers, beim Kreuzbiss stehen die Unterkieferzähne über.


KRONE


im Dentallabor hergestellte Umfassung des natürlichen, vorher abgeschliffenen Zahnes. Die Krone kann entweder aus Metall oder Keramik (Jacketkrone) bestehen, sie wird hauptsächlich bei großen Defekten hergestellt, um den Zahn für eine längere Zeit zu schützen (oder auch bei Belastungen durch z.B. Prothesenklammern).


KUNSTSTOFF


dient der Restauration von Defekten des Zahnes (nachdem die Karies ausgebohrt wurde). Kann jedoch nur bedingt bei den Backenzähnen eingesetzt werden und auch nur bei nicht allzu großen Defekten. Sie werden zunächst plastisch in den Zahn eingebracht und härten anschließend aus. Man unterscheidet chemisch härtende (werden aus zwei Pasten angerührt) und lichthärtende Kunststoffe (werden mit bläulichem Ultraviolettem Licht ausgehärtet). 






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