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FAQ: Kiefergelenke

Kieferregulierung und OP oder nur Kieferorthopädie?

Vor 2 Wochen konnte ich meinen Kiefer nur noch mit Mühe öffnen (Sperre-Krampf) Meine Zahnärztin entdeckte auf dem Röntgenbild das die Gelenkpfanne, die meinen Unterkiefer hält komplett abgenutzt war (habe einen starken Überbiss und bewege meinen Unterkiefer oft falsch um gut artikulieren zu können). Meine ZA vermutet Arthrose-Gefahr mit totaler Kiefersperre. Ist ihre Vermutung richtig und was kann ich jetzt tun. Sie schlägt Kieferregulierung und OP vor. Hilft nicht auch Krankengymnastik, Muskelpräparate oder nur Kieferorthopädie?


Das ist in der Tat ein recht schwieriges Problem. Aus der Entfernung ohne Röntgenbilder ist dieses natürlich schlecht zu beurteilen.
Was soll denn für eine OP durchgeführt werden ? Von einer direkten Operation der Kiefergelenke würden wir eher abraten. Große Kieferumgestaltungen z.B. Unterkieferoperationen ("Verringern des vorhandenen Knochens und Rückverlagerung") hängen auch von Ihrem Alter ab (je älter desto schwieriger).
Normalerweise werden solche Operationen im Teenageralter, selten bei Leuten zwischen 20 und 30 durchgeführt. Ab ca. 30 wird die Regenerationsfähigkeit immer schlechter (und somit auch die Erfolgsaussichten).
Der erste Schritt sollte auf jeden Fall die Anfertigung einer richtigen Schiene sein, diese könnte das Kiefergelenk entlasten. Ferner würden wir Krankengymnastik (Osteopathie ?) empfehlen. Da Sie ihre Sprache benötigen sollten Sie sich zudem mit einem Logopäden kurzschließen, der sich Ihren Fall genau ansieht.
Falls die Beschwerden mit einer richtigen Schiene schon besser werden, kann auch über eine kieferorthopädische Behandlung nachgedacht werden (auch abhängig vom Alter).
Was wirklich wichtig ist, ist nicht nur eine zahnärztliche Behandlung, Sie sollten auch parallel in den anderen oberen Bereichen beraten werden.
(Das Kiefergelenk ist das absolute Stiefkind aller Bereiche, selbst Orthopäden (sonst auf Gelenke spezialisiert) drücken sich bei dem Thema und überweisen zu Zahnärzten (und umgekehrt). Leider ist es für ZA in manchen Bundesländern nicht möglich Überweisungen an Krankengymnasten zu stellen, sie benötigen daher einen Arzt der diese ausstellt.)









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