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FAQ: Zahnentzündung

Wurzelbehandlung sinnvoll um Zahn zu retten?

Ich habe rechts oben nur noch den 4. und den 6. Backenzahn. Der 7. und 5. wurde wegen Wurzelentzündung gezogen. Jetzt hat sich auch beim 6. die Wurzel entzündet (der Nerv ist schon getötet worden). Sobald der 6. Zahn gezogen ist brauche ich einen Zahnersatz.
Wie sinnvoll ist eine Wurzelbehandlung um den Zahn zu retten (bezahlt das die Kasse?)
Wenn er nicht zu retten ist, wie kann man da eine Prothese befestigen?
Wenn ich mir Schrauben in den Kiefer leisten würde, wie viele Schrauben braucht man zum Ersatz von 3 Zähnen,
kann man an Stelle des 7. eine Schraube setzen lassen und dann eine Brücke zwischen 7. und dem noch vorhandenen 4. montieren lassen
Kann sich so eine Schraube genauso entzünden wie eine Zahnwurzel? Wie lange hält so etwas? Wie groß ist das Risiko für den Kiefernknochen?




Eine Wurzelbehandlung ist schon sinnvoll (außer es werden Hightech-Materialien genommen). Falls der Nerv noch nicht gezogen wurde, ist eine Wurzelkanalbehandlung sicherlich ein guter Versuch, ebenso wie eine Wurzelspitzenresektion (Behandlungen/Zahnentzündungen). Wenn die hinteren Zähne fehlen, bleibt nur eine Prothese, die man auf viele Arten befestigen kann. Die Prothese ist dann allerdings zum HERAUSNEHMEN (keine feste Brücke). Der Erhalt des Zahnes wäre also sinnvoll, da man so noch eine festsitzende Brücke befestigen kann. Die sogenannte Hybridkonstruktionen (Implantat und Zähne bilden die Grundlage für eine Brücke) mittlerweile umstritten sind, da die beiden im Knochen unterschiedlich beweglich sind, sollte dies nicht durchgeführt werden. Für den Ersatz der drei Zähne bräuchte man also mindestens 2 Implantate, wobei die Kosten dafür überall unterschiedlich sind (hängt auch ab von Großstadt, Kleinstadt, Bundesland etc.) Es kommt schon mal vor das sich Implantate entzünden. Über die Haltbarkeit kann man nicht viel aussagen. Da diese Technik noch nicht so alt ist gibt es auch keine Langzeitstudien. Aber bei guter Zahnpflege (!) sollten 10-20 Jahre schon drin sein. Der Kieferknochen ist sehr regenerationsfähig, für ihn besteht kaum Gefahr, es kann höchstens die Kieferhöhle betroffen sein, wenn der Knochen im Oberkiefer sehr dünn ist.








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